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Katzen haben keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Dass Katzen, im allgemeinen Tiere, keinerlei Anspruch auf Schmerzensgeld haben, entschied am 18.08.2011 das Amtsgericht in Wiesbaden. Zuvor hatte ein Hundehalter einen Hundesalon auf Schmerzensgeld für seinen Hund verklagt, da der Hund wohl durch “nicht artgerechte Behandlung” Ängste erlitten haben soll.

Das Gericht wies diese Klage ab. Also:

Katzen haben keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Warum leckt meine Katze mich ab

Viele Katzenbesitzer kennen dieses Phänomen: Katzen können nicht nur stundenlang ihr Fell lecken, sondern auch ihre Dosenöffner. Doch warum lecken viele Katzen so gerne Menschen ab? Das kann daran liegen, dass Katzen den salzigen Geschmack  auf der Haut des Menschen lieben.

Eine andere, aber viel plausiblere Erklärung ist, dass Katzen damit Zuneigung zeigen wollen. Leckt eine Katze einen Menschen, oder andere Katze, oder was auch immer über einen langen Zeitraum ab, bedeutet das in der Regel: “Ich mag Dich sehr!”

Also nicht gleich die Katze angewidert weg scheuchen, sondern die besondere “Fellpflege der Katze” genießen.

Rauch macht Katzen krank

Rauchen erhöht das Krebsrisiko bei KatzenEine Studie der Universität Cambridge hat ergeben, dass Katzen aus Haushalten in denen geraucht wird  viermal häufiger an Lymphomen erkranken als “nichtrauchende” Artgenossen. Zusätzlich zu Inhalation durch die Raumluft lagern sich die Giftstoffe auch im Katzenfell ab und werden beim Putzen mit aufgenommen. Diese orale Aufnahme der Giftstoffe führt außerdem zu einem erhöhten Mundkrebsrisiko bei der Katze.

Insgesamt steigt des Krebsrisiko von Katzen aus Raucherhaushalten auf das Doppelte.


Bildquelle: By © 2005 by Tomasz Sienicki [user: tsca, mail: tomasz.sienicki at gmail.com] (Photograph by Tomasz Sienicki / Own work) [CC-BY-2.5, http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" >GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons 

Was ist CNI

CNI ist die Abkürzung für chronische Niereninsuffizienz  (auch Chronic Renal Failure / CRF). Es handelt sich dabei um chronisches Nierenversagen – ein Leiden, bei dem die Nieren der Katzen nicht oder nicht mehr ausreichend in der Lage sind, ihre Funktion zu erfüllen.

Die Nieren sind, neben der Leber, das wichtigste Entgiftungsorgan der Katze. Sie haben die Aufgabe Schadstoffe aus dem Blut zu filtern und über den Harn auszuscheiden. Kommt es zum Nierenversagen, sammeln sich die Schadstoffe, die nicht rechtzeitig ausgeschieden werden im Blut. Die Katze fühlt sich schlecht, wird krank und kann bei unbehandelter CNI sogar sterben.

Auslöser für eine chronische Niereninsuffizienz sind meist meist natürliche Alterungsprozesse. So leidet nach Schätzung etwa jede zehnte Katze über zehn Jahre daran (sogar fast jede dritte Katze über 15 Jahre). Bei jüngeren Katzen kann das Auslöser jedoch auch genetischer Natur sein. Ausserdem können, wenn auch selten, Infektionskrankheiten zum Nierenversagen führen.

Krallen schneiden

Katzenkralle

Bild 1

Die Krallen sind ein wichtiges Werkzeug für Katzen. Sie dienen nicht nur dazu, Beute zu fangen und fest zu halten, sondern helfen auch beim Klettern. Durch die ständige Benutzung bleiben die Krallen stets scharf und nutzen sich ebenso schnell ab, wie sie nachwachsen.

Bei gesunden Freigängerkatzen ist das Krallenschneiden daher fast nie nötig. Ist die Katze jedoch nicht in der Lage, ihre Krallen selbst scharf zu halten – dies kann durch Alter und Krankheit bedingt sein oder an fehlenden Möglichkeiten liegen (z. Bsp. bei Wohnungskatzen mit zu wenig Kratzgelegenheiten).

Wann sollten die Krallen geschnitten werden?

Normalerweise beschreibt deine gesunde Vorderkrallen einen Viertelkreis, die Krallen an den Hinterpfoten etwas weniger. Sowie die Länge der Kralle einen viertel Kreis überschreitet, wird es für die Katze schwieriger, die Krallen richtig zu wetzen und kurz zu halten. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Krallen so lang werden, dass sie einen Kreis beschreiben und von unten wieder in die Pfote einwachsen. Dies führt bei der Katze zu starken Schmerzen und muss unbedingt vom Tierarzt behandelt werden.

Ein gutes Indiz für zu lange Katzenkrallen sind klackernde Geräusche, wenn die Katze über harten Boden läuft (z.Bsp. Laminat) oder sich in Teppich und Textilien oft verhakt.

Hilfsmittel zum Krallenschneiden

Zum Krallenschneiden verwendet man am besten einen scharfen Nagelknipser, oder besser noch, eine Krallenzange für Kleintiere (gibt es in jedem guten Zoofachhandel). Nagelscheren o. Ä. ist nicht geeignet, da sie nicht scharf genug ist, bzw. zu wenig Kraft entwickeln. Dies kann zum Quetschen oder Splittern der Kralle führen.

Vorgehensweise

Katzenkralle schneiden

Bild 2

Das Schneiden der Krallen sollte in entspannter Atmosphäre stattfinden und wenn sich die Katze in einer Ruhephase befindet. Das Schneiden selbst ist, je nach Übung und Temperament der Katze, recht schnell erledigt. Durch leichten Druck auf den Zehenballen bringt man die Krallen zum Vorschein (Bild 1). Dann mit der Krallenschere im Horn die Kralle kürzen (Schnittführung siehe gestrichelte Linie im Bild 2). Das Krallenmark (grau) darf dabei auf keinen Fall verletzt werden, da es Nerven und Blutgefäße enthält. Da die Daumenkrallen der Vorderpfoten am schwierigsten zugänglich sind, sollte man diese zuerst schneiden – dann ist das “Schlimmste” überstanden.

Tipps

  • beim ersten Mal am besten bei einer erfahrenen Person (Tierarzt oder Züchter) zuschauen und alles erklären lassen
  • wer sich das Krallenschneiden nicht zutraut, sollte es von einer erfahrenen Person machen lassen (weniger Stress und ggf. Schmerzen für alle Beteiligten)
  • während man die Krallen schneidet, sollte man selbst entspannt bleiben und der Katze beruhigend zureden
  • wehrt sich die Katze, solle man die Prozedur besser abbrechen und später einen neuen Versuch starten
  • vor dem allerersten Krallenschneiden, kann man mit der Katze üben, indem man sie in enstpannten Momenten auf den Schoß nimmt, mit ihr schmust und gelegentlich die Krallen herausdrückt – so verbindet sie mit der Prozedur ein angenehmes Erlebnis

Was ist Rohprotein?

Als Rohprotein bezeichnet man in der Futtermittelanalytik die Summe aller Verbindungen im Futter, die Stickstoff enthalten. Zur Bestimmung des Rohproteinanteils wird meist mittels Kjeldahlsche Stickstoffbestimmung zunächst der Stickstoffgehalt der Futterprobe ermittelt. Das daraus resultierende Ergebnis wird dann mit einem Faktor multipliziert, der den reziproken Wert des typischen Stickstoff-Gehaltes bei Rohprotein darstellt. Dieser Wert beträgt bei pflanzlichen Proteinen üblicherweise 6,25 und bei tierischen Proteinen 6,38. Dabei wir von einem mittleren Stickstoffgehalt der Rohproteins von 16% (pflanzlich) oder 15,7% (tierisch) ausgegangen. Der Anteil des tatsächslich verwertbaren Rohproteins wird als verdauliches Rohprotein (vRP) bezeichnet.

Was ist Rohfaser?

Rohfaser ist ein Begriff aus der Futtermittelanalytik und beschreibt den unverdaulichen Anteil im Tierfutter. Der Rohfasergehalt wird bestimmt, indem das Futter mit verdünnten Säuren und Lagen behandelt wird, die alle verdaulichen Stoffe herauslösen.

Hauptbestandteil das Rohfasergehaltes ist Cellulose. Jedoch darf Rohfaser keinesfalls mit Ballaststoffen gleichgesetzt werden. Diese enthalten neben etwa einem Drittel Cellulose auch noch andere unverdauliche Bestandteile.

Was ist Rohasche?

Der Rohaschegehalt bei Tierfutter gibt an, wieviel anorganische Inhaltsstoffe das Futter enthält. Im den Gehalt an Rohasche zu ermitteln, wird das Futterproben über einer längere Zeit in einem Muffelofen auf 550°C erhitzt. Bei diesem Vorgang verbrennen alle organischen Bestandteile und zurück bleibt die Rohasche. Je nach Futterprobe setzt sie sich aus unterschiedlichen Mengen Mineralstoffen und Sand zusammen.

Borneo-Goldkatzen

Borneo GoldkatzeDie Borneo-Goldkatze (Catopuma badia) ist eine auf nur auf Borneo vorkommende Raubtierart aus der Familie der Katzen (Felidae). Sie ist eine der seltensten und am wenigsten bekannten Vertreter ihrer Familie. Die Borneo-Goldkatze ist nahe mit der Asiatischen Goldkatze verwandt, die zwar in Südostasien weit verbreitet ist, aber nicht auf Borneo vorkommt.

Borneo-Goldkatzen besitzen Ähnlichkeit mir der verwandten Asiatischen Goldkatze, werden jedoch deutlich kleiner. Sie können eine Kopfrumpflänge von 53 bis 70 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 32 bis 39 Zentimeter und ein Gewicht von 3 bis 5 Kilogramm erreichen. Sie kommen in zwei Farbtypen vor: rötlich-braune (häufig) und grau (seltener). Die Unterseite der Borneo-Goldkatze ist heller und besitzt dunkle Flecken. Der Kopf besitzt charakteristische dunkle, abgerundete Ohren und helle Streifen an der Wange. Sie unterscheiden sich beim Bau der Zähne dadurch von anderen Katzen durch einen kleineren und abgerundeteren ersten oberen Prämolar (Backenzahn) mit nur einer Wurzel.

Über die Lebensweise der Borneo-Goldkatze ist sehr wenig bekannt. Ihr Lebensraum sind vorwiegend dichte Regenwälder und Kalkstein-Gebiete. Sie sind wahrscheinlich nachtaktiv und vorwiegend am Boden auf Nahrungssuche. Zu ihrer Nahrung zählen Säugetiere wie Nagetiere und Primaten, aber auch Vögel und Aas.

Da die Population auf lediglich etwa 2500 erwachsene Tiere geschätzt wird, ist die Art wird von der IUCN als stark gefährdet (endangered) gelistet. Sie ist in Indonesien und Malaysia geschützt. Allerdings rechnen Naturschützer damit, dass aufgrund der fortschreitenden Zerstörung ihres Lebensraums die Population weiter zurückgehen wird.

Bildquelle: Zoological Society of London [Public domain], via Wikimedia Commons

Wie gut können Katzen riechen?

Geruchssinn der KatzeObwohl der Geruchssinn von Katzen weniger ausgeprägt als der von Hunden und auch hinter ihrem Sehsinn und Gehör zurückbleibt, riechen Katzen viel besser als Menschen. Hinter ihren Nasenlöchern verbirgt sich ein relativ großer Naseninnenraum mit einem Riechfeld bis zu 40 cm² Größe. Zum Vergleich: das Riechfeld von Menschen misst  knapp 20 cm², das eines Schäferhundes  170 cm². Katzen verlassen sich auf der Jagd mehr auf ihre anderen Sinne, man kann aber annehmen, dass Katzen den individuellen Körpergeruch von Menschen sehr gut erkennen.

Bildquelle: By Ambo100 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

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